Meteoritanhänger Muonionalusta mit Hauyn

Dieses ist ein sehr schöner Anhänger mit einem polierten und geätzten Stück Meteorit: Das Fundgebiet liegt in Schweden, nördlich des Polarkreises. Der Name Muonionalusta leitet sich von dem Fluss Muonio ab, der die Grenze zwischen Schweden und Finnland markiert. Im Jahr 1906 wurden die ersten Stücke dort entdeckt.. Dieser Meteorit zeichnet sich durch besonders filigrane Widmanstätten- Linien aus. Der Grund für dieses eindrucksvolle Linienmuster liegt in dem besonderen Kristallaufbau der beiden Eisen-Nickel-Minerale Taenit und Kamacit. Muonionalusta wird als „feiner Oktaedrit“ kategorisiert, es ist die Bezeichnung für einen Eisenmeteoriten mit einem Muster besonders schmaler Linien und Bänder. Die Widmanstätten-Struktur entsteht dadurch, dass ein Meteorit bei seinem Flug durch das All im Schnitt 5 Grad pro 1 mio. Jahre erkaltet. Durch dieses langsame Erkalten haben die Kristalle die Zeit zu einer solchen, sichtbaren Größe zu wachsen.
Das ist auch der Grund, warum in der Steinheilkunde den Meteoriten eine besondere Wirkung beigemessen wird.

Die markante Umfassung nimmt das Muster der Widmanstättenstruktur auf und ist aus 935er Silber gefertigt.

Das Highlight bildet ein Hauyn mit intensiver, neonblauer Farbe. Es ist ein sehr selten vorkommendes Mineral, welches bei explosionsartigen Eruptionen an die Erdoberfläche tritt. Der verwendete Stein stammt aus der Eifel. Hier liegt, neben Hawai, das einzige halbwegs ergiebige Fundgebiet für diese Steine in dem schönen neonblauen Farbton.
Die Kristallstruktur des Minerals ist in mehrere, unterschiedliche Richtungen ausgerichtet, wodurch der Hauyn gut spaltbar und daher empfindlich gegen Druck (Stöße) ist.
Als Ringstein ist er daher nicht geeignet, in der Fläche eines Anhängers wie hier, ist er jedoch gut geschützt eingebaut.

Durch die Symbiose dieser beiden seltenen Materialien erhalten Sie ein Schmuckstück von besonderer Ausdruckskraft.

Größe inkl. Schlaufe: 35,5  x 15 mm

€ 285,-